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Ein kurzer Überblick über die Geschichte unserer Stadt 

“Wörth a. d. Donau”-Stadt zwischen Strom und Berg” lautet der Titel des Buches, das anlässlich der 1200-Jahr-Feier im Jahre 1979 erschienen ist. Das Buch ist in der Stadtverwaltung erhältlich.

Zwischen Wald und Strom” ist der neue Werbeprospekt des Verkehrsvereins überschrieben. Beide Bezeichnungen treffen zu und sagen über die Lage Wörths alles aus. Der besondere Reiz der Landschaft liegt in der Zweiheit, im Süden die Donauebene, im Norden das größte zusammenhängende Waldgebirge Europas, der Bayerische Wald. Genau im Übergang liegt die Stadt Wörth, zwischen 320 und knapp 600 m über dem Meeresspiegel.

1806 wird mit der Unterzeichnung der Rheinbundakte durch Fürstprimas Carl v. Dalberg europäische Geschichte auf Schloss Wörth geschrieben. Die süddeutschen Staaten verbinden sich damit mit Napoleon gegen Preußen und Österreich. 1810 wird Wörth a. d. Donau bairisch.

Auf Grund der großen Bedeutung Wörths wurde dieses 1954 von der Bayerischen Staatsregierung zur Stadt erhoben. Heute zeigt sich Wörth als moderne, mit allen Bedürfnissen für das tägliche Leben ausgestattete Kommune, die deshalb auch als Unterzentrum eingestuft wurde. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Stadt hat sich in den letzten Jahren gezeigt und wurde auch vom Bürger anerkannt. Dem Stadtrat gehören 7 Mitglieder der CSU, 2 Mitglieder der SPD, 2 Mitglieder der Überparteilichen Freien Wählergemeinschaft, 2 Mitglieder der VAW, 2 Mitglieder der Wählergruppe “Junge Bürger” sowie 1 Mitglied der Gruppe Bürgerforum Wörth-Bündnis 90/Grüne an.

Die Stadt mit 4.500 Einwohner hat gute Freizeiteinrichtungen, wobei das 1975 eröffnete Hallenbad ein besonderes Angebot für die Bürger ist. Wörth hat mit seinen Einrichtungen, der zentralen Lage zwischen Regensburg und Straubing, einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Dadurch ist die Einwohnerzahl in den letzten 10 Jahren um rund 1000 gestiegen.

Das Rondellzimmer und die Schlosskirche wurden vom Landkreis Regensburg saniert und sind besondere Sehenswürdigkeiten. Wegen des Altenheimbetriebes können Besichtigungen nicht jederzeit durchgeführt werden. Führungen von Rektor a.D. Ludwig Schindler finden jeden 1. Samstag im Monat von Mai bis Oktober statt. In Hofdorf wurde von der Familie von Eyb das Nostalgiemuseum eröffnet. Ein Besuch lohnt sich.

Die renovierte Peterskirche lädt zur Besichtigung und zur Besinnung ein. Anschließend ein Spaziergang entlang des Kreuzweges von der Herrngasse zur Pestkapelle auf dem Herrnberg verschafft den notwendigen Überblick über die Stadt.